Um für jeden Menschen das richtige Mittel zu finden ist eine
ausführliche und gründliche Fallaufnahme erforderlich. In diesem Gespräch wird
der genaue Verlauf der Krankheit festgehalten und mögliche Auslöser diskutiert.
Wichtig sind sowohl gegenwärtige als auch vergangene Beschwerden, Naturell und
Charakter des Patienten, dessen Vorlieben und Abneigungen und die Umstände
unter denen sich sein Leiden verbessert beziehungsweise verschlechtert. Für
eine umfassende Fallaufnahme spielen auch die Krankheiten der Herkunftsfamilie
eine bedeutende Rolle.
Für wen und wann ist die Homöopathie geeignet? Die Homöopathie eignet sich sowohl für akute als auch
chronische Krankheiten bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen:
Die Homöopathie stösst an ihre Grenzen…
- wenn ein chirurgischer Eingriff unumgänglich ist (zB nach
einem Unfall, Knochenbruch)
- bei einer schweren Krankheit im unheilbaren Stadium, d.h.,
wenn das Gewebe so zerstört ist, dass keine Heilung mehr möglich ist
Aber selbst dort, wo nicht mehr geheilt werden kann, spielt
die Homöopathie eine bedeutende Rolle. Sie kann die Beschwerden und Schmerzen
erheblich lindern und zur Steigerung der Lebensqualität auch im Endstadium von
Krankheiten beitragen. Sie ist deshalb auch im letzten Lebensabschnitt eines
Schwerkranken eine sehr wertvolle und effiziente Hilfe.