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Barbara Leu
Homöopathie
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Um für jeden Menschen das richtige Mittel zu finden ist eine ausführliche und gründliche Fallaufnahme erforderlich. In diesem Gespräch wird der genaue Verlauf der Krankheit festgehalten und mögliche Auslöser diskutiert. Wichtig sind sowohl gegenwärtige als auch vergangene Beschwerden, Naturell und Charakter des Patienten, dessen Vorlieben und Abneigungen und die Umstände unter denen sich sein Leiden verbessert beziehungsweise verschlechtert. Für eine umfassende Fallaufnahme spielen auch die Krankheiten der Herkunftsfamilie eine bedeutende Rolle.  

Für wen und wann ist die Homöopathie geeignet?

Die Homöopathie eignet sich sowohl für akute als auch chronische Krankheiten bei Säuglingen, Kindern und Erwachsenen:

Erkältungen, Grippe, Husten, Hexenschuss, Blasenentzündung, Koliken, Verdauungsbeschwerden, Allergien, Migräne, Rheuma, Asthma, Neurodermitis, Epilepsie, Menstruationsbeschwerden, Altersbeschwerden, Depressionen, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Suchtprobleme etc.

Die Homöopathie stösst an ihre Grenzen…
- wenn ein chirurgischer Eingriff unumgänglich ist (zB nach einem Unfall, Knochenbruch)
- bei einer schweren Krankheit im unheilbaren Stadium, d.h., wenn das Gewebe so zerstört ist, dass keine Heilung mehr möglich ist  

Aber selbst dort, wo nicht mehr geheilt werden kann, spielt die Homöopathie eine bedeutende Rolle. Sie kann die Beschwerden und Schmerzen erheblich lindern und zur Steigerung der Lebensqualität auch im Endstadium von Krankheiten beitragen. Sie ist deshalb auch im letzten Lebensabschnitt eines Schwerkranken eine sehr wertvolle und effiziente Hilfe.